Forschung & EntwicklungInnovation und Reformulierung der Produkte – ohne dabei Kompromisse bei Geschmack und bei der Verbraucherakzeptanz einzugehen – ist für KELLOGG eine der unternehmerischen Prioritäten. Ein Beispiel für erfolgreiche Reformulierung ist das bereits seit 1998 laufende Programm zur Salzreduktion. Allein im europäischen Markt konnte in den Jahren 2006 und 2007 über 1400 Tonnen Salz aus KELLOGG Produkten entfernt werden. Darüber hinaus gelang es der KELLOGG Forschung, im Jahre 2007 sämtliche gehärteten pflanzlichen Fette aus den Produkten und somit Transfettsäuren zu entfernen. Der Schwerpunkt unserer Forschung und Entwicklung liegt beim W.K. Kellogg Institute for Food & Nutrition Research (WKKI). Dieses im Jahre 1997 gegründete Forschungs-Institut wurde im Jahre 2009 mit einem Investment von 54 Mio. USD erweitert. Das Forschungsgelände erstreckt sich seitdem über ein Gelände von fast vier Hektar; das Gebäude selbst ist bereits im Jahre 2009 nach LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) gebaut und zertifiziert worden – ein System für ökologisches Bauen, an dem sich auch aktuelle Projekte der Lebensmittel-Branche orientieren. Jährlich investieren wir mehr als 180 Mio. USD in Forschung und Entwicklung und beschäftigen mehr als 500 Mitarbeiter in diesem Bereich. Wir investieren dabei sowohl in die Reformulierung von Produkten, wie z.B. Entfernung von Transfetten, Reduzierung von Salz und Zucker, Anreicherung mit Ballaststoffen als auch in Neuentwicklungen. Im Oktober 2010 haben wir zudem an der Universität K.U. Leuven einen Lehrstuhl für Getreideforschung und Wissenschaft gegründet, den “W.K. Kellogg Chair in Cereal Science and Nutrition”, unter anderem zur Förderung der Forschung im Bereich Präbiotik von Ballaststoffen aus Weizenkleie. Wir sind überzeugt, mit diesen Aktivitäten in eine nachhaltige Geschäftsentwicklung zu investieren, um auch in Zukunft als Marktführer die Bedürfnisse unserer Verbraucher und Kunden nach schmackhaften, qualitativ hochwertigen und gesunden Produkten zu befriedigen. |
