Nähr- und Inhaltsstoffe
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Zucker gehört zu den Kohlenhydraten und kommt in unserer Ernährung natürlicherweise in den Grundnahrungsmittelgruppen Obst, Gemüse sowie Milchprodukten vor. Ebenso kann Zucker Lebensmitteln in Form von Haushaltszucker, Honig, Sirup oder Melasse zugesetzt werden. Die Geschmacksvorliebe „Süß“ ist uns angeboren und deshalb besonders im Kindesalter stark ausgeprägt.
Ob Zucker nun zugesetzt wird oder natürlicherweise im Lebensmittel vorhanden ist: unser Körper wandelt alle Zuckerarten gleichermaßen für die von ihm benötigte Energie (für Muskel- und Gehirntätigkeit) in Traubenzucker um. Dies gilt als unstrittig und dennoch wird ein Nahrungsmittel aufgrund seines Zuckergehaltes häufig als „gut“ oder „schlecht“ eingestuft. Dabei ist zu bedenken, dass für eine gesundheitliche Bewertung eines Lebensmittels in der Regel dessen gesamter Nährwert in Betracht gezogen wird.
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In erster Linie sollten Sie versuchen, den Eisenbedarf über Lebensmittel zu decken. Besonders gute Eisenquellen sind Fleisch, Innereien (Leber), Getreide (vor allem Hirse), mit Eisen angereicherte Frühstückscerealien, Hülsenfrüchte und eisenreiche Gemüsesorten, wie Feldsalat, Schwarzwurzeln, Erbsen, Rosenkohl und Grünkohl. Allerdings wird das Eisen aus tierischen Lebensmitteln, das hier in zweiwertiger Form vorliegt, vom Körper besser verwertet als das aus pflanzlichen Lebensmitteln. Über eine Vitamin-C-reiche Ernährung lässt sich die Eisenversorgung auch mit pflanzlichen Quellen sichern.
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Fettsäuren mit einer Trans-Konfiguration sind in verschiedenen tierischen und pflanzlichen Fetten enthalten. Sie entstehen durch bakterielle Vorgänge wie auch bei der Fetthärtung. Transfettsäuen sind aber nichts Unnatürliches - sie kommen auch in Rinderfett und Butter vor (bis ca. 6%). Transfettsäuren kommen vor allem in vielen frittierten Produkten und Backwaren vor, wenn teilgehärtete Fette eingesetzt werden. In Produkten mit einem geringen Fettgehalt wie Kellogg's Corn Flakes spielen Trans-Fette auf dem Niveau von < 0,01% im Grunde keine Rolle und können vernachlässigt werden – dies trifft auch für die meisten anderen Cerealien-Erzeugnisse zu.
In unseren Convenience-Produkten wie z.B. Cerealien Riegel, die Fett als Zutat enthalten, werden ungehärtete pflanzliche Fette eingesetzt. Durch den Verzicht auf gehärtete Fette kann auf diese Weise der Anteil von Trans-Fettsäuren auf deutlich unter 1% maximal begrenzt werden.
Laut DACH-Referenzwerten[1] für die Nährstoffzufuhr sollten nach heutigem Stand der Wissenschaft Transfettsäuren weniger als 1% der Nahrungsenergie ausmachen. Dies entspricht zwischen 2 – 3 g Transfettsäuren, die täglich max. verzehrt werden sollten. Von einem sehr hohen Konsum an Trans-Fettsäuren geht eine erhöhte Gesundheitsgefahr aus. Diese Fette sind eine Ursache für einen zu hohen LDL-Spiegel im Blutserum (Low Density Lipoprotein), dies kann zu einem erhöhten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko führen.
[1] DACH – Fachgesellschaften für Ernährung in Deutschland, Österreich, Schweiz
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Manche meinen, Honig sei eine gute Alternative zum Zucker, weil er das natürlichere Lebensmittel sei. Doch Honig besteht größtenteils aus den gleichen Bausteinen wie Zucker. Der Rest ist Wasser. Mineralstoffe sind nur in äußerst geringen Mengen enthalten. Honig muss also genauso wie der Zucker beurteilt werden. Mit Blick auf die Zähne schneidet er im Vergleich zum Zucker sogar schlechter ab, denn er bleibt durch seine Beschaffenheit länger an den Zähnen haften. Das gleiche gilt auch für die verschiedenen Sirupe. Trockenobst liefert Mineralstoffe und Vitamine, enthält aber ebenfalls reichlich Zucker. Als Süßungsmittel ist es daher ähnlich wie Zucker zu beurteilen. Da getrocknete Früchte einen starken Eigengeschmack haben, wird meist weniger davon genommen. Allerdings können sie den Zucker geschmacklich nicht immer ersetzen.
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Wenn man seine Ernährung auf mehr Produkte aus Vollkorngetreide umstellen möchte, sollte man in kleinen Schritten vorgehen. Wer vom Tage X an plötzlich nur noch Vollkornbrot, Müsli, Vollkornnudeln und Vollkornkuchen isst, wird voraussichtlich an Verdauungsbeschwerden leiden. Also besser keine Rosskur. Vor allem die Verdauungsorgane müssen sich langsam auf die veränderte Kostform einstellen. Man sollte zunächst mit etwas Vollkornbrot aus besonders fein gemahlenem Mehl beginnen und später auch andere Lebensmittel aus vollem Korn ausprobieren. So fällt dann auch auf, ob ein ganz bestimmtes Produkt nicht vertragen wird. Auf dieses sollte man dann zunächst verzichten. Oft sind es ganz bestimmte Dinge, die Unverträglichkeiten hervorrufen. So haben viele Menschen Probleme mit frischem, rohem Getreide, wie es zum Beispiel für ein Frischkornmüsli verwendet wird. Cerealien (zum Beispiel Cornflakes und Müsli), wie sie heute in vielfältigen Variationen angeboten werden, sind dann oftmals die verträglichere Alternative. Auch hier heißt es: Ausprobieren, bis das ideale Produkt gefunden ist. In einigen Fällen wird eine Kombination von Vollkorngetreide und allzu viel Zucker nicht gut vertragen. In diesem Fall sollte man zuckerreduzierte Produkte ausprobieren oder zumindest auf zusätzliches Süßen verzichten. Vielleicht findet sich so eine verträgliche Lösung.
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Eine Vitaminüberversorgung ist nicht zu erwarten. Ein Zuviel an wasserlöslichen Vitaminen (B-Vitamine, Vitamin C) reguliert der Körper ohnehin auf seine Weise, indem er sie ausscheidet.
Die Anreicherung von Lebensmitteln wird von den Lebensmittelherstellern, die Frühstückscerealien produzieren, bereits seit Jahrzehnten verantwortungsvoll praktiziert. Den KELLOGG Produkten werden in den meisten Ländern Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt, um Verbrauchern eine Auswahl an nährstoffreichen Lebensmitteln zu geben, die einen guten Beitrag zur Deckung des täglichen Nährstoffbedarfs leisten. Ernährungserhebungen bestätigen, dass die empfohlene Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen bei vielen Europäern nicht erreicht wird. Das gilt insbesondere für Eisen, denn Eisen gehört weltweit zweifellos zu den Spurenelementen mit einer allgemein kritischen Versorgungslage.
Die weltweit seit vielen Jahren praktizierte Lebensmittelanreicherung hat sich zudem als völlig unbedenklich erwiesen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die derzeitige als auch die künftig zu erwartende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen deutlich innerhalb der jeweiligen Sicherheitsbereiche liegt. Die Vitaminierung von Lebensmitteln stellt ein legitimes und wirksames Mittel dar, um sowohl Unterversorgung vorzubeugen als auch die Nährstoffversorgung insgesamt in der Bevölkerung zu verbessern.
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Das ist eine gute Frage, denn so manchem Begriff in den Zutatenlisten, die man auf jeder Lebensmittelpackung findet, sieht man auf den ersten Blick gar nicht an, dass sich dahinter Zucker verbirgt. Zuckerarten, die zum Teil bekannt sein dürften, sind Traubenzucker (= Glukose oder Dextrose), Fruchtzucker (= Fruktose), Milchzucker (= Laktose), Malzzucker (= Maltose) und Haushaltszucker (= Saccharose, Rohr- oder Rübenzucker). Raffinade ist ein besonders feiner, reiner, weißer Haushaltszucker. Honig und verschiedene Sirupe zählen im weiteren Sinn auch zu den Zuckern. Beispiele sind Zuckerrübensirup (auch Rübensirup, Zuckerkraut, Melasse, Rübenkraut oder -saft) oder Ahornsirup. Auch Malzextrakt und Maltodextrin enthalten Zucker. Die für Diabetiker gedachten Zuckeraustauschstoffe Sorbit, Xylit, Mannit und Isomalt zählen ebenfalls zu den Zuckerstoffen, sie enthalten übrigens beinahe ebenso viel Energie wie Zucker.
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Zur Deckung des Calciumbedarfs sind vor allem Milchprodukte geeignet. Das darin reichlich enthaltene Calcium wird gut vom Körper aufgenommen. Aber auch Gemüse (Fenchel, Grünkohl, Brokkoli) und Obst (Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren) sind geeignete Quellen. Die Ausnutzung von Calcium aus dem Verdauungstrakt wird verbessert, wenn mehrere calciumreiche Speisen über den Tag verteilt gegessen werden.
Weitere Informationen können Sie unserer Broschüre "Calcium – der Stoff, aus dem feste Knochen sind" entnehmen. Diese Broschüre können Sie auf unserer Website unter "Ernährungsforum – Broschüren" herunterladen.
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Tipps, wie Sie sich ballaststoffreicher ernähren können: Versuchen Sie nicht von heute auf morgen Ihre Ballaststoffzufuhr extrem zu steigern. Ihr Verdauungstrakt muss sich an die für ihn etwas ungewohnte Kost erst gewöhnen. Stellen Sie Ihre Ernährung schrittweise um.
Trinken Sie viel, denn Ballaststoffe binden Wasser. Sie sollten bis zu 2 Liter und mehr Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen.
Eine der besten Ballaststoffquellen ist Weizenkleie. KELLOGG bietet in seinem Produktsortiment auch Cerealien aus Weizenkleie an. So enthält KELLOGG´S DayVita Sticks zum Beispiel 70% Weizenkleie und ist mit 22% reich an Ballaststoffen. Geben Sie beim Einkauf von Getreideprodukten Vollkorn den Vorzug. Naturreis hat mehr Ballaststoffe als polierter Reis, Vollkornmehl mehr als Auszugsmehl...
Naschen Sie abends eher Trockenobst - Feigen, Aprikosen, Pflaumen - als Chips und Co.
Täglich bis zu drei große Gemüse- oder Salatportionen sollten zur Selbstverständlichkeit werden. Sehr ballaststoffreich sind alle Kohlsorten, Bohnen, Fenchel, Lauch, Mais, Möhren, Paprika, Rettich, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Sellerie und Spinat. Weitere Informationen über Ballaststoffe erhalten Sie hier
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Die Eisenversorgung des Menschen wird neben der aufgenommenen Eisenmenge und eventuellen Eisenverlusten ganz wesentlich durch die Bioverfügbarkeit dieses Eisens beeinflusst. Diese ist beim Eisen abhängig von der chemischen Form und der Anwesenheit anderer Nahrungsfaktoren, die die Eisenabsorption entweder fördern oder reduzieren. Eisen aus Fleisch, das sogenannte Häm-Eisen wird vom Organismus besser aufgenommen als Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Die chemische Form des Eisens in Cerealien besitzt eine vergleichsweise gute Bioverfügbarkeit von Nicht-Häm-Eisenverbindungen. Angereicherte Frühstückscerealien sind somit eine hervorragende Möglichkeit, die Eisenaufnahme zu erhöhen. Trinkt man dazu statt schwarzen Tees oder Kaffees ein Glas Orangensaft, kann die Eisenausnutzung zusätzlich erheblich verbessert werden. Unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen in Europa und anderen Teilen der Welt bestätigen, dass Kinder und Erwachsene, die ein Frühstück mit Cerealien einnehmen, eher die empfohlenen Aufnahmemengen erreichen.
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