Gewichtsmanagement
Antwort:
Generell gilt: Um abzunehmen ist es nicht nur wichtig, weniger und kalorienärmer zu essen, sondern vor allem „das Richtige“ zu essen und die tatsächlich benötigte Energiemenge nicht zu überschreiten.
Wenn die aufgenommene Energie niedriger ist als der Kalorienverbrauch, nimmt man ab. Empfehlenswert ist, sich bewusst zu machen, was man isst und welche Bewegungsaktivitäten dem gegenüber stehen. Bezüglich der Nahrungsauswahl sollte besonders auf den Fettgehalt der Lebensmittel geachtet werden. Viele Kohlenhydrate, wenig Fett heißt das Leitprinzip. Dies erklärt sich dadurch, dass Kohlenhydrate als Hauptquelle für Leistungsenergie wie z.B. Muskelbewegungen dienen – also verbrannt werden, während Fett bevorzugt in die Fettdepots wandert. Fett liefert darüber hinaus doppelt soviel Energie pro Gramm und sättigt auch deutlich weniger. Achten Sie also auf die täglich zugeführte Fettmenge, da Fett pro Gramm am meisten Energie von allen Nährstoffen liefert. Eine tägliche Fettaufnahme von insgesamt 60g sollte nach Möglichkeit nicht überschritten werden - um abzunehmen, sollte sie geringer sein. Grundsätzlich empfiehlt sich eine Kost, die viel frisches Obst und Gemüse, viele Kohlenhydrate und Ballaststoffe, wenig tierisches Fett und mehr pflanzliches Fett enthält. Übrigens Cerealien z.B. von KELLOGG enthalten jede Menge Kohlenhydrate, aber wenig Fett und sind mit Milch und Obst nicht nur ein Genuss, sondern können das Gewichtsmanagement unterstützen.
Bitte vergessen Sie nicht, täglich 2-3 Liter zu trinken. Dabei sollten möglichst kalorienarme Getränke bevorzugt werden. Gerade beim Abnehmen ist es vorteilhaft, vor den Mahlzeiten zu trinken: man ist schneller satt und isst damit weniger. Wichtig: regelmäßige Mahlzeiten. Drei Hauptmahlzeiten sollten es schon sein. Das Frühstück zum Beispiel ausfallen zu lassen, weil man Kalorien sparen will, bewirkt eher das Gegenteil. Denn so hat der Heißhunger ein leichtes Spiel und verleitet gerne zu übermäßigem Verzehr von kalorienreichen Lebensmitteln.
Wer durch Sport seinen Energieverbrauch steigert und mehr verbraucht als er aufnimmt, wird ganz bestimmt etwas Gewicht verlieren können. Jede Art von Bewegungsaktivität nützt – vor allem, wenn Sie Ausdauersport betreiben. Walking, Nordic Walking, Joggen, Aqua Fitness, Fahrradfahren sind einige gute Beispiele für Ausdauersportarten, die bei niedriger Belastungsintensität die Fettverbrennung ankurbeln. Gymnastik trägt zwar ebenfalls zum Kalorienverbrauch bei, aber weniger dazu den Fettdepots zu Leibe zu rücken.
Das Abnehmprogramm „Ich nehme ab“ gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Im Vogelsgesang 40, 60488 Frankfurt heraus. www.dge.de
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Antwort:
Wer abnehmen möchte, muss keinesfalls hungern oder Hungergefühle haben. Es kommt darauf an, die richtige Nahrungsauswahl zu treffen und für entsprechende Bewegung zu sorgen. Im Grunde ist jede Art der Bewegung günstig, weil dabei Energie verbraucht wird.
Antwort:
Ja, vor allem dann, wenn man eine stark kalorienreduzierte, einseitige Abmagerungskur (Blitz- oder Crash-Diät) macht. Unser Körper besitzt nämlich die Fähigkeit, sich auf Nahrungsknappheit einzustellen. Für ihn ist Nahrungsmangel = Hungersnot, egal wie groß seine Fett- und damit Energiereserven sind. Er schaltet auf Sparflamme, um die Hungersnot möglichst lange durchstehen zu können.
Antwort:
Ohne detaillierte Informationen ist es schwierig herauszufinden, wo der Problempunkt möglicherweise liegt. Aber grundsätzlich ist es völlig richtig, sich mit Kohlenhydraten satt zu essen. Es ist unbedingt auf die Kalorienzufuhr durch die Getränke zu achten, denn Limonaden, Säfte oder alkoholische Getränke können die Energiebilanz leicht zunichte machen. Zum Abnehmen gehört auch auf jeden Fall mehr Bewegung dazu. Nur so kann der Energieverbrauch maßgeblich erhöht werden – die Kalorienbeschränkung allein hat in der Regel nicht den gewünschten Effekt. Vielleicht gelingt es durch vermehrte Bewegung die Fettverbrennung anzukurbeln und damit die Fettpolster zum Abschmelzen zu aktivieren. |
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